HCH - Radtour 

28./29.Juni 2008

 

Der HCH geht wieder auf Tour.

Diesmal radeln wir in der Region des Lautertal bis zur Donau.

 

1.Tag: Rundweg Lautertal bis Zwiefalten

Die Radtour beginnt in Ödenwaldstetten, unserem Übernachtungsort.

Wir fahren über die Alb bis Gomadingen, anschließend im Lautertal, das in engen Windungen bis zur Mündung in die Donau bei Lauterach sich hinzieht.

Nach der Mittagspause geht es dann kurz Donauaufwärts bis Zwiefaltendorf. Hier biegen wir ab nach Zwiefalten und schließend die Runde über die Schwäbische Alb zurück nach Ödenwaldstetten.

                                                       Streckenlänge: ca 85 km  

                                                       Reine Fahrzeit: ca. 5,5 Stunden

                                                       Steigungen: ca. 300 hm       

2. Tag: Rundweg Münsinger Albtour

Wir fahren morgends nach dem Frühstück nach Ehestetten und dann hinunter ins Lautertal. In Gundelfingen queren wir die Lauter, folgen einem kurzen steilen Anstieg Richtung Münsingen und über Gomadingen zurück nach Ödenwaldstetten.

 

                                                       Streckenlänge: ca 50 km, leicht wellig, kurz schieben

                                                       Reine Fahrzeit: ca. 3,5 Stunden 

                                                       Steigungen: max. 200 hm

 

Anmeldung:

Mitglieder                                         40,- € (Übernachtung, Früh­stück)

Nicht - Mitglieder                              50,- €

Konto der Voba Nagoldtal                 BLZ 641 910 30 Kto.-Nr. 277 002.

Letzte Anmeldung:                           Montag 23.06.2008

Gerne können auch Nichtmitglieder hier teilnehmen. Die Anzahl ist auf 15 Teilnehmer begrenzt.

Reiner Reisbeck
HCH-Freizeitabteilung

Rückblick

Donauquellen 23./24. Juni 2007

1. Tag Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg …

Nach der Anfahrt mit dem PKW zu unserem Hotel in Donaueschingen konnten wir fast pünktlich um 9 Uhr starten.

Nach genau 50 m hatten wir die Ersten beiden defekte, die wir aber so beheben konnten, dass wir dann Richtung Villingen los konnten. Entlang der Brigach ging es auf kleinen Sträßchen und Radwegen bis Villingen. Dort folgten wir dem Radweg bis Sankt Georgen zur ersten Rast. Nach der Strärkung folgt der erste kleine Anstieg hinauf bis zur Brigachquelle, die kurz nach dem Ursprung in einem kleinen See gefasst wurde.

Nun ging es etwas anspruchsvoller hinauf bis zum Stöcklewaldturm auf 1070m wo wir gern im Wanderheim eingekehrt sind.

 Vom Turm aus hatte man einen wunderbaren Rundblick über den Schwarzwald und weit darüber hinweg.

Nachdem der höchste Punkt erreicht war ging es bei starkem Gegenwind zur rasanten Abfahrt bis nach Furtwangen ins romantische Bregtal.
Wir folgten der Breg, passierten Vöhrenbach und radelten nach herrlichen Aussichten bis Wolferdingen.
Nach einem letzten kurzen Anstieg erreichten wir dann gegen 18 Uhr unser Hotel in Donaueschingen um den Abend bei tollem Essen ausklingen zu lassen.

Streckentyp: Rundtour
Ausgangspunkt: Donaueschingen
Streckenlänge
: ca 87km, Höchster Punkt: Stöcklewaldturm  1070m ü.M.
Fahrzeit: ca. 6 Stunden
Höhenmeter: ca. 500hm

 

2. Tag

 

Vom Hotel fuhren wir eine kurze Strecke nach Tuttlingen mit dem Pkw.

Dort starteten wir am Bahnhof entlang des schönsten teils der Donau. Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen konnten wir so die junge Donau in vollen Zügen genießen. Es ging vorbei am Kloster Beuron bis Sigmaringen. Dort konnte man die Tour beim Stadtfest mit viel Musik und Leckereien beenden oder gleich mit dem Zug zurück nach Tuttlingen fahren.

Ausgangspunkt: Tuttlingen
Streckenlänge
: 60 km, leicht hügelig
Fahrzeit: ca. 4 Stunden, Rückfahrt mit dem Zug (ca. 40 Min)
Höhenmeter: ca. 250 m

 

Fünf-Täler-Radtour des HCH am 24/25. Juni 2006 (Waldach-, Rommels-, Neckar, Enz- und Nagoldtal)

Die Sonne hat die Radler des Hobby Club bei Ihrer 2 tägigen Radtour am letzten Wochenende verwöhnt. Bei strahlend blauem Himmel und noch angenehmen Temperaturen, ging es am Samstag in Oberschwandorf entlang der Waldach mit dem Rad los. Über Iselshausen, vorbei am Schützenhaus und Vollmaringen führte uns der Weg zur Liebfrauenhöhe. Direkt unterhalb ist der Einstieg zum wildromantischen Rommelstal (entlang dem Seitenbach). Ein muss für jeden Radfreund der sanft ins Neckartal eintauchen möchte.

Dem Neckartalradweg folgten wir ohne weitere Steigungen über Rottenburg bis Tübingen, zur kurzen Kaffeepause. Anschließend ging es auf gut ausgebautem und gekennzeichnetem Radweg über Nürtingen bis zur Bahnstation in Plochingen.

Trotz einiger Fußballfans, die nach Stuttgart auf den Schlossplatz wollten, hatten wir im Zug zum Stuttgarter Hauptbahnhof und schließend nach Bietigheim ausreichend Platz für „Ross und Radler“.

In Bietigheim mussten wir uns auf den letzten 3 km nach Bissigen sputen, so dass auch wir pünktlich zum Anpfiff des Deutschland – WM-Spiels, das auf einer Großleinwand direkt neben unserem Hotel übertragen wurde, ankamen. Unsere Vorhut, hatte hier einen guten Tisch und Stühle hart verteidigt, so dass wir auch das Spiel voll genießen konnten.

Den Abend ließen wir nach einem sehr schönen Radtag und gewonnenem WM-Spiel in der Gartenwirtschaft gebührend ausklingen.

 

Am Sonntag hatte die Sonne Anfangs noch ein einsehen mit uns und wir konnten bei sich angenehm langsam auflösender Bewölkung starten. Der Weg führte uns entlang der Enz über Vaihingen und Mühlacker bis Pforzheim. Dort hatten wir kurz die Abzweigung ins Nagoldtal verpasst, aber dann doch den Weg nach Dillweißenstein zur verdienten Mittagspause gefunden.

Nach der Stärkung ging es auf dem Nagoldtal-Radweg über Liebenzell, Calw bis Nagold und bei heranziehendem Gewitter direkt nach Oberschwandorf. Wie geplant sind an unterschiedlichen Bahnstationen einzelne in den Zug umgestiegen, so dass keiner an diesem zweitem Tag überfordert wurde. Die letzten unersättlichen vier Radler durften sich hier bis nach Hause austoben.

nach 105 km am ersten Tag und zwischen 60 und 120 km am Zweiten waren alle, von ein paar unangenehmen Schürfwunden abgesehen, wohlbehalten wieder angekommen.

Weitere Info’s gibt direkt bei

Reiner Reisbeck (07452/5500) oder Hugo Edler (07456/6565)

Rückblick zur HCH-Radtour Juni 2005, Murgtal und Elsaß

Pünktlich um 7 Uhr sind wir in Oberschwandorf mit dem PKW nach Freudenstatt aufgebrochen. Vom Parkplatz des Panoramabades starten wir vorbei am Krankenhaus durch den Wald in Richtung Murgtal. Alle freuten sich bereit auf eine schöne Waldabfahrt, aber leider gibt es im Schwarzwald auch kleine Höhen (50 HM), die wir zu erst radtechnisch überwinden durften. Aber dann, wurden unsere Ersten Mühen mit einer schönen Waldabfahrt mit über 300 HM hinunter bis Baiersbronn im Murgtal belohnt. Dort folgten wir auf leicht hügeligem Gelände auf einem gut gekennzeichneten Radweg der Murg und der Murgtalbahn, die zur Zeit als S-Bahn bis Freudenstatt weiter ausgebaut wird.  Zwischen Schönmünzach und Forbach folgt der romantischste Teil der Strecke, ich würde es die „wilde Murg“ nennen. In einem engen Tal geht es bei angenehmen Gefälle teilweise hoch über der Murg bis zur Staustufe Forbach.

Nachdem die Ersten Damen (und auch die Herren) einen intensiven Kaffeedurst verspürten, konnten auch die Organisatoren nicht widerstehen und wir stürmten das wohl einzige Stehkaffee in Forbach und plünderten dort nicht nur die Kaffeemaschine, sondern wir deckten uns auch mit ausreichend Backwaren für die anstehenden Vesper ein.  Gestärkt ging es durch Tal bis nach Gernsbach. Nachdem wir unseren Vespervorrat bei einer Pause ausreichend dezimiert hatten, ging es weiter über Gaggenau bis Kuppenheim. Das anfänglich Sonnige aber kalte Wetter (Starttemperatur bei ca. 12 °C), wich nun auch stärkerer Bewölkung aber inzwischen angenehmen Temperaturen. Im „Badischen“ ist es eben doch wärmer wie im Schwarzwald.

In Kuppenheim verließen wir das Murgtal und schwenkten entlang des Schwarzwaldaufstiegs über Baden-Oos und Sinzheim Richtung Rheinmünster, wo es am frühen Nachmittag die verdiente Kaffeepause gab. Nach teilweise erneutem Koffeineinschub packten wir den Rest an. In Greffern hatten wir endlich den Rhein erreicht (Er war genau da, wo wir ihn erwartet haben… ). Auf dem Rheindamm erreichten wir nach kurzer Fahrt unseren Begleitfahrer, der ständig auf Abruf in seinem Sommerquartier auf dem überschaubaren Campingplatz in Söllingen (1200 Stellplätze) einquartiert hatte. Er geleitete uns in unser Quartier nach Hügelsheim und brachte uns das Gepäck, das wir am Vorabend bereits bei ihm in Haiterbach deponiert hatten. Den Abend ließen wir bei Spargel, Steak und „Badischem“ ausklingen.

Am nächsten Morgen folgten wir dem Rheindamm bis Iffezheim und querten die Staustufe ins Elsass.

Auf dem deutsch - französischen Radweg folgten wir dem Rhein mal mehr, mal weniger nah, auch einmal in eine Inselsackgasse (vor lauter den Rheinschiffen zu schauen verfranzt man sich auch Mal) bis Munchhausen. Bei einer Rast in einem romantischen französischen Lokal, manche werden dieses wohl irgendwann wieder ansteuern, wurden die Pläne für die nächste Tour bereits angesprochen. Weiter ging’s bis zur Fähre Neuburg – Rheinstetten. Diese war früher nur eine Radfähre, kann aber nun auch mit dem Auto benutzt werden. Das kleine nette Schiffchen für max. 15 Fahrräder wurde durch eine rheintaugliche Autofähre ersetzt.

Auf der deutschen Rheinseite folgten wir dem Rheindamm bis zur Mündung der Murg in der Rhein. Der Murg folgend erreichten wir dann Rastatt, unserem Ziel der Tour.  Nach 104 km am 1. Tag und 64 km am zweiten, hatten wir wieder eine unfall- und regefreie Tour erleben dürfen.  Mit dem Zug ging es dann nochmals durch das Murgtal, wo wir wieder einige markante Punkte nochmals Revue passieren lassen konnten.

Bedanken möchte ich mich bei Hugo für die Auswahl dieser tollen, abwechslungsreichen Tour die wir gerne weiterempfehlen möchten. Von Freudenstatt bis Rastatt kann dies auch mit anschließender Rückfahrt mit dem Zug in einem Tag ausreichend bewältigt werden,

Weiterhin gilt unser Dank an Fritz mit Renate für den Gepäcktransport von Haiterbach zum Hotel und zurück.

 

Hugo Edler und Reiner Reisbeck, HCH-Freizeitabteilung